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Wiederherstellungspunkt erstellen: Windows 11 Anleitung
Sep 24, 2026

Wiederherstellungspunkt unter Windows erstellen

Ein Wiederherstellungspunkt erstellen kann sinnvoll sein, bevor Sie Änderungen am Windows-System vornehmen. Dabei wird ein bestimmter Zustand wichtiger Systemdateien und Einstellungen gespeichert. Falls nach einer Installation, einem Treiber-Update oder einer anderen Änderung Probleme auftreten, können Sie Windows auf diesen früheren Zustand zurücksetzen.

Die Funktion ist besonders praktisch, wenn Sie Änderungen am System durchführen und mögliche Fehler später rückgängig machen möchten. Ein Wiederherstellungspunkt ersetzt jedoch keine vollständige Datensicherung, da persönliche Dateien wie Dokumente, Bilder oder Videos dadurch nicht als Backup gespeichert werden. Für wichtige persönliche Daten sollten Sie deshalb zusätzlich eine separate Sicherung verwenden.

Wenn sich Dateitypen nach einer Änderung am System nicht mehr mit dem gewünschten Programm öffnen, können Sie die Standardanwendungen unter Windows entsprechend anpassen.

Was ist ein Wiederherstellungspunkt und wann ist er sinnvoll?

Ein Wiederherstellungspunkt speichert wichtige Systeminformationen und Einstellungen von Windows zu einem bestimmten Zeitpunkt. Er kann hilfreich sein, wenn nach einer Softwareinstallation, einem Treiber-Update oder einer Änderung am System Probleme auftreten. In solchen Fällen lässt sich Windows unter bestimmten Voraussetzungen auf einen früheren Systemzustand zurücksetzen.

1. Welche Änderungen werden mit einem Wiederherstellungspunkt abgesichert?

Gespeichert werden vor allem wichtige Systemdateien, Treiber, installierte Programme und bestimmte Windows-Einstellungen. Persönliche Dateien wie Fotos, Videos oder Dokumente werden dabei nicht als Backup gesichert.

2. Was wird bei der Systemwiederherstellung zurückgesetzt?

Bei der Systemwiederherstellung werden bestimmte Systemänderungen auf den Zustand des ausgewählten Wiederherstellungspunkts zurückgesetzt. Persönliche 

Wiederherstellungspunkt erstellen: So geht es unter Windows 11 und 10

Wiederherstellungspunkt Erstellen Unter Windows 11 Über Die Systemeigenschaften Und Den Aktivierten Computerschutz

Unter Windows 10 und Windows 11 können Sie einen Wiederherstellungspunkt über den Computerschutz anlegen. Wenn Sie einen Wiederherstellungspunkt erstellen Windows 11 möchten, sind dafür nur wenige Schritte über die Systemeigenschaften notwendig. Die folgende Anleitung konzentriert sich auf Windows 11, während die grundlegenden Schritte unter Windows 10 ähnlich sind.

1. Wiederherstellungspunkt unter Windows 11 erstellen

Unter Windows 11 können Sie die Systemeigenschaften schnell über die Windows-Suche öffnen. Gehen Sie anschließend wie folgt vor:

  • Drücken Sie Windows + S und suchen Sie nach „Wiederherstellungspunkt erstellen“.

  • Öffnen Sie das Ergebnis „Wiederherstellungspunkt erstellen“.

  • Wechseln Sie im Fenster Systemeigenschaften zum Tab „Computerschutz“.

  • Wählen Sie unter „Schutzeinstellungen“ das gewünschte Laufwerk aus.

  • Klicken Sie auf „Erstellen“ und vergeben Sie eine eindeutige Beschreibung.

  • Bestätigen Sie erneut mit „Erstellen“ und warten Sie, bis Windows den Vorgang abgeschlossen hat.

Hinweis für Windows 10: Auch unter Windows 10 können Sie einen Wiederherstellungspunkt über „Wiederherstellungspunkt erstellen“ und den Bereich „Computerschutz“ anlegen. Die grundlegenden Schritte sind ähnlich, auch wenn sich die Darstellung einzelner Bereiche unterscheiden kann.

2. Computerschutz unter Windows 11 aktivieren und Speicherplatz festlegen

Damit Windows 11 Wiederherstellungspunkte speichern kann, muss der Computerschutz für das entsprechende Laufwerk aktiviert sein. Ist die Funktion ausgeschaltet, können Sie sie direkt über die Systemeigenschaften aktivieren.

  • Öffnen Sie „Wiederherstellungspunkt erstellen“ über die Windows-Suche.

  • Wählen Sie unter „Schutzeinstellungen“ das Systemlaufwerk aus.

  • Klicken Sie auf „Konfigurieren“.

  • Aktivieren Sie den Computerschutz.

  • Legen Sie fest, wie viel Speicherplatz dafür verwendet werden darf.

  • Bestätigen Sie die Einstellungen mit „Übernehmen“ und „OK“.

Der reservierte Speicherplatz bestimmt, wie viele Wiederherstellungspunkte Windows aufbewahren kann. Wird der verfügbare Bereich vollständig genutzt, können ältere Punkte automatisch entfernt werden, damit neue Wiederherstellungspunkte gespeichert werden können.

Wiederherstellungspunkte anzeigen und vorhandene Punkte prüfen

Wenn bereits mehrere Wiederherstellungspunkte vorhanden sind, können Sie diese vor einer Systemänderung überprüfen. Windows zeigt dabei unter anderem das Datum und die Beschreibung der gespeicherten Punkte an. So lässt sich leichter erkennen, welcher Systemzustand für eine spätere Wiederherstellung infrage kommt.

1. Wiederherstellungspunkte anzeigen

  • Öffnen Sie die Systemeigenschaften über die Windows-Suche.

  • Wechseln Sie zum Bereich Computerschutz.

  • Klicken Sie auf „Systemwiederherstellung“.

  • Wählen Sie „Weiter“, um die verfügbaren Punkte aufzurufen.

  • Prüfen Sie Datum, Uhrzeit und Beschreibung der angezeigten Punkte.

Auf diese Weise können Sie Wiederherstellungspunkte anzeigen, ohne direkt eine Wiederherstellung durchzuführen. Erst wenn Sie einen Punkt auswählen und den Vorgang bestätigen, wird die eigentliche Systemwiederherstellung gestartet.

2. Wiederherstellungspunkt nach Datum auswählen

  • Öffnen Sie die Systemwiederherstellung über den Bereich Computerschutz.

  • Prüfen Sie die verfügbaren Wiederherstellungspunkte nach Datum und Uhrzeit.

  • Wählen Sie einen Punkt aus, der vor dem Auftreten des Problems erstellt wurde.

  • Klicken Sie auf „Nach betroffenen Programmen suchen“, um mögliche Änderungen zu prüfen.

  • Bestätigen Sie den passenden Wiederherstellungspunkt erst, wenn Sie die angezeigten Informationen geprüft haben.

Systemwiederherstellung starten und Windows zurücksetzen

Wenn Windows nach einer Änderung nicht mehr wie gewohnt funktioniert, können Sie einen passenden Wiederherstellungspunkt verwenden. Dabei wird das System auf einen früheren Zustand zurückgesetzt, ohne dass persönliche Dateien normalerweise verändert werden. Vor dem Start sollten Sie trotzdem prüfen, welcher Wiederherstellungspunkt ausgewählt wird und welche Programme oder Treiber davon betroffen sein können.

1. Systemwiederherstellung starten

  • Öffnen Sie über die Windows-Suche „Wiederherstellungspunkt erstellen“.

  • Wechseln Sie zu „Computerschutz“.

  • Klicken Sie auf „Systemwiederherstellung“.

  • Starten Sie den Assistenten mit „Weiter“.

2. Einen passenden Wiederherstellungspunkt auswählen

  • Prüfen Sie Datum, Uhrzeit und Beschreibung der verfügbaren Punkte.

  • Wählen Sie einen Punkt, der vor dem Auftreten des Problems erstellt wurde.

  • Klicken Sie auf „Nach betroffenen Programmen suchen“.

  • Prüfen Sie, welche Programme oder Treiber betroffen sein können.

  • Bestätigen Sie anschließend den ausgewählten Punkt.

Wenn Programme unter Windows nicht starten, können Systemänderungen oder Softwarekonflikte die Ursache sein. Ein passender Wiederherstellungspunkt kann dabei helfen.

3. Was passiert nach der Wiederherstellung?

  • Windows setzt bestimmte Systemdateien und Einstellungen zurück.

  • Betroffene Programme oder Treiber können auf einen früheren Zustand zurückgesetzt werden.

  • Der Computer wird während des Vorgangs neu gestartet.

  • Nach dem Neustart können Sie prüfen, ob das Problem behoben wurde.

Wiederherstellungspunkt automatisch erstellen lassen

Wiederherstellungspunkt Erstellen Unter Windows 10 Und 11 Über Den Computerschutz Zum Schutz Wichtiger Systemeinstellungen Vor Änderungen

Windows kann Wiederherstellungspunkte bei bestimmten Systemänderungen automatisch erstellen, wenn der Computerschutz entsprechend eingerichtet ist. Prüfen Sie deshalb die Einstellungen und den verfügbaren Speicherplatz, damit bei Bedarf ein geeigneter Wiederherstellungspunkt vorhanden ist.

1. Einstellungen für den Computerschutz prüfen

  • Öffnen Sie über die Windows-Suche „Wiederherstellungspunkt erstellen“.

  • Wechseln Sie zu „Computerschutz“ und wählen Sie das Systemlaufwerk aus.

  • Klicken Sie auf „Konfigurieren“ und prüfen Sie, ob der Computerschutz aktiviert ist.

  • Kontrollieren Sie den verfügbaren Speicherplatz für Wiederherstellungspunkte.

  • Bestätigen Sie die Einstellungen mit „Übernehmen“ und „OK“.

2. Wiederherstellungspunkte bei wichtigen Änderungen nutzen

  • Prüfen Sie den Computerschutz vor größeren Änderungen am System.

  • Erstellen Sie bei Bedarf manuell einen Punkt, bevor Sie Treiber oder Software installieren.

  • Verwenden Sie vorhandene Punkte, wenn Windows nach einer Änderung Probleme zeigt.

  • Beachten Sie, dass Wiederherstellungspunkte keine vollständige Datensicherung ersetzen.

Häufige Probleme beim Erstellen eines Wiederherstellungspunkts

Beim Erstellen eines Wiederherstellungspunkts kann Windows den Vorgang aus verschiedenen Gründen nicht erfolgreich abschließen. Häufig liegen die Ursachen bei einem deaktivierten Computerschutz, fehlendem Speicherplatz oder nicht verfügbaren Wiederherstellungspunkten. Die folgenden Lösungen helfen dabei, die häufigsten Probleme zu prüfen und zu beheben.

1. Kein Wiederherstellungspunkt lässt sich erstellen

Problem: Windows bricht den Vorgang ab oder zeigt beim Erstellen eine Fehlermeldung an.

Lösung:

  • Prüfen Sie, ob der Computerschutz für das Systemlaufwerk aktiviert ist.

  • Kontrollieren Sie, ob ausreichend Speicherplatz zur Verfügung steht.

  • Starten Sie den Computer neu und versuchen Sie den Vorgang erneut.

  • Prüfen Sie, ob Sie die erforderlichen Berechtigungen besitzen.

2. Der Computerschutz ist deaktiviert

Problem: Im Fenster „Systemeigenschaften“ ist der Computerschutz für das Systemlaufwerk ausgeschaltet.

Lösung:

  • Öffnen Sie über die Windows-Suche „Wiederherstellungspunkt erstellen“.

  • Wählen Sie das Systemlaufwerk aus und klicken Sie auf „Konfigurieren“.

  • Aktivieren Sie den Computerschutz.

  • Legen Sie den gewünschten Speicherplatz fest und bestätigen Sie mit „Übernehmen“.

3. Vorhandene Wiederherstellungspunkte fehlen

Problem: Ein zuvor erstellter Wiederherstellungspunkt wird nicht mehr angezeigt.

Lösung:

  • Prüfen Sie, ob der Computerschutz für das richtige Laufwerk aktiviert ist.

  • Kontrollieren Sie, ob ausreichend Speicherplatz für Wiederherstellungspunkte vorhanden ist.

  • Beachten Sie, dass ältere Wiederherstellungspunkte bei knappem Speicherplatz automatisch entfernt werden können.

  • Öffnen Sie anschließend die Systemwiederherstellung erneut und prüfen Sie die verfügbaren Wiederherstellungspunkte.

Häufig gestellte Fragen

1. Wann sollte ich einen Wiederherstellungspunkt anlegen?

Am besten vor größeren Änderungen wie Treiber-Updates, Softwareinstallationen oder wichtigen Systemeinstellungen. So steht bei Problemen ein früherer Systemzustand zur Verfügung.

2. Kann ich vorhandene Wiederherstellungspunkte überprüfen?

Ja. Öffnen Sie „Wiederherstellungspunkt erstellen“ über die Windows-Suche und wählen Sie unter „Computerschutz“ die „Systemwiederherstellung“ aus. Dort werden verfügbare Punkte angezeigt.

3. Werden persönliche Dateien bei der Wiederherstellung gelöscht?

Nein, persönliche Dateien wie Dokumente, Bilder und Videos bleiben grundsätzlich erhalten. Die Funktion betrifft hauptsächlich Systemdateien, Einstellungen, Programme und Treiber.

4. Warum fehlen ältere Wiederherstellungspunkte?

Ältere Punkte können automatisch entfernt werden, wenn der dafür reservierte Speicherplatz nicht mehr ausreicht. Windows schafft dadurch Platz für neuere Punkte.

5. Wie viel Speicherplatz benötigen Wiederherstellungspunkte?

Der benötigte Speicher hängt unter anderem von der Systemgröße und den vorgenommenen Änderungen ab. Über die Einstellungen des Computerschutzes können Sie den dafür reservierten Speicherbereich festlegen.

Fazit

Einen Wiederherstellungspunkt erstellen zu können, ist besonders vor größeren Änderungen an Windows praktisch. Über den Computerschutz lassen sich vorhandene Punkte prüfen, neue Punkte anlegen und bei Bedarf für eine Systemwiederherstellung verwenden. Wichtig ist jedoch, die Funktion nicht mit einer vollständigen Datensicherung zu verwechseln, da persönliche Dateien dadurch nicht separat gesichert werden.

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